Schlaflos
Schlaflos liege ich da, denke an Dich.
Ganz nah spüre ich Deine Traurigkeit,
die mir solche Sorgen macht.
Ich fühle mich hilflos und schwach.
Nacht legt sich auf die Erde nieder
und die Dunkelheit hüllt mich ein.
Sorgenvolle Gedanken und auch Angst
schwirren in meinem Kopf herum.
In Gedanken reiche ich Dir meine Hand,
streichele über Dein Haar
und über Deine Wangen.
Ich fühle die Nässe einer Träne.
Weinst Du?
Wie gerne wäre ich jetzt bei Dir,
um die salzige Träne
von Deiner Haut zu küssen.
Wie gerne würde ich mir
meine Sorgen und Angst nehmen
und Dir dafür Geborgenheit
und auch Vertrauen geben.
© 2003 by A. Redmann / J. Kraußlach