24 Tage
Am Ersten wird das erste Türchen aufgemacht.
Am Zweiten wird der Baumschmuck in Ordnung gebracht
Am Dritten soll eine Weihnachtsfeier sein.
Am Vierten muss ich backen, für groß und klein.
Am Fünften wird dass Schuhe putzen auch von den Kindern nicht vergessen,
denn auf den Besuch am Sechsten sind sie ganz versessen.
In der Nacht zum Siebten hat Petrus uns Schnee gebracht.
Die Planung für den Achten ließ er außer acht.
Am Neunten hat Regen den Schneemann verzehrt.
Am Zehnten haben sich die Wünsche auch noch vermehrt.
Am Elften zum Trost die Kinderweihnachtsbäckerei.
Am Zwölften bereinigt die ganze klebrige Kleckerei.
Am Dreizehnten finden die Süßigkeiten ein Versteck,
sonst sind sie am Vierzehnten schon alle weg.
Am Fünfzehnten wird es Zeit für den Weihnachtsbaum.
Am Sechzehnten dann versiegelt der Weihnachtsraum.
Am Siebzehnten ist der Einkaufsstress angesagt.
Am Achtzehnten die fehlende Zeit an den Nerven schon nagt.
Am Neunzehnten die Geschenke schön eingepackt.
Am Zwanzigsten findet man das alles abgeschmackt.
Am Einundzwanzigsten wünscht man, das Fest fällt aus.
Am Zweiundzwanzigsten wird gereinigt das ganze Haus.
Am Dreiundzwanzigsten müssen letzte Besorgungen sein.
Damit sich am Vierundzwanzigsten freuen kann Groß und Klein.
Vierundzwanzig Tage verbracht in Hast und Eile.
Da kennt niemand den Begriff der Langeweile.
Genervt, gestresst, verärgert und erschlagen
kann man sich kaum noch untereinander vertragen.
Erst der Vorsatz für das nächste Jahr
bringt Ruhe! – Ist das nicht sonderbar?
© 2003 by A. Redmann / J. Kraußlach